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Am Futterhaus herrscht bei Kälte und Schnee reges Leben: vor allem Meisen, Finkenvögel (Grünlinge, Gimpel, Bergfinken, aber auch Kernbeißer oder Erlenzeisig), Haussperlinge, Kleiber und selbst Buntspechte sind je nach Futterangebot zu beobachten.

In der Feldflur sind neben Goldammern an Futterstellen auch überwinternde Feldlerchen, Wiesenpieper usw. zu erwarten, in Norddeutschland (Süddeutschland meist nur ausnahmsweise) auch Ohrenlerchen und Schneeammern, An Ruderalstandorten sammeln sich mitunter Finkenvögel, z. B. Bluthänflinge, Birkenzeisige und im nördlichen Deutschland auch Berghänflinge. Winterliche Saatkrähen- und Dohlenschwärme benutzen regelmäßig aufgesuchte Schlafplätze. Aus Hecken und Bäumen, aber auch vom Boden aus ist der bauchrednerisch zarte Subsong der Amseln zu hören, ein Dauergesang mit Luftfeindalarm- und Zeterlauten untermischt.

Unter den Greifvögeln ist auf überwinternde Kornweihen und Rauhfußbussarde zu achten. Viele Wasservögel erreichen auf eisfreien Gewässern ihr Wintermaximum. Mitte des Monats findet die Internationale Wasservogelzählung statt. Auch in den Gänserastgebieten sind jetzt höchste Bestandszahlen zu erwarten.

Plötzliche Kälteeinbrüche oder starker Schneefall können zu massierter Winterflucht von Greifvögeln führen. aber auch Seidenschwänze an Obstbäumen und Beerensträuchern auftauchen lassen.

Biotoppflegemaßnahmen, wie Schneiteln von Weiden, Heckenpflege, Entbuschung in Feuchtgebieten usw. können je nach Wetterlage beginnen.

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