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Der Wegzug ist in vollem Gang. Durchzügler sieht man überall; insektenfressende Singvögel vor allem am Morgen in Büschen. Insektenfressende Kleinvogelarten erreichen z. T. jetzt ihr Maximum, z. B. Schwalben, Baumpieper, Bachstelze, Braunkehlchen, Steinschmätzer. Der Wegzug von Mäusebussard, Fischadler und Rohrweihe ist in manchen Gegenden auffällig. Auf Binnengewässern nehmen die Schwimmvogelkonzentrationen langsam zu. Neuerdings beginnt jetzt auch meist der Einflug der Kormorane. Im Seichtwasser sammeln sich Graureiher und Möwen sowie langbeinige Limikolen (Wasserläufer). Schlammufer ziehen kleinere Limikolen, aber auch viele Singvögel (vor allem Stelzen, Ammern, Pieper) an. Staudenfluren werden von Finkenvogelschwärmen aufgesucht. Die Bestimmung mancher Kleinvögel, aber auch der Gründelenten (z. B. Krick- und Knäkente) bereitet manchmal Schwierigkeiten, da viele Schlicht- und Jugendkleider auftreten. Dies gilt auch für Möwen und Seeschwalben (z. B. jungen Großmöwen, Schlichtkleider von Trauer-, Weißflügel- und Weißbart-Seeschwalbe usw.). Viele Kleinvögel sind außerdem wenig ruffreudig oder lassen ungewohnte Rufe (z. B. „Kükenruf“ des Zilpzalps) hören.

Ab Mitte des Monats beginnen die internationalen Wasservogelzählungen: Schwimmvögel, Limikolen und Gänse.

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