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Die ausklingende Brutzeit der meisten Sommervögel äußert sich auch darin, daß der morgendliche Gesang bereits deutlich nachlässt. Spätbrütende Arten wie Wachtel und Wachtelkönig erreichen aber jetzt ihre Hauptaktivität. Mit späten Heimzüglern mancher Sommervögel ist Anfang des Monats zu rechnen, z. B. beim Sumpfrohrsänger. Daher müssen Bestandserfassungen bei solchen Arten im Juni fortgesetzt werden, um ihre tatsächliche Ansiedlung zweifelsfrei festzustellen.

Schon ab Mitte Mai, vermehrt aber im Juni trifft man eben flügge Jungvögel, die scheinbar hilflos am Boden sitzen. Viele Singvögel verlassen das Nest, bevor sie voll flügge sind und werden von den Alten dann noch mehrere Tage gefüttert. Solche Jungvögel beläßt man an Ort und Stelle; viele von ihnen werden alljährlich als Folge falschen Mitleids nach Hause genommen und dann zu Tode gepflegt.

In der zweiten Monatshälfte beginnen sich die Männchen vieler Entenarten von den Brutgewässern zurückzuziehen, der Mauserzug setzt ein. Ende des Monats sind auch die Brutplätze von Watvögeln, wie Brachvogel und Kiebitz, meist schon verlassen.

Bestandsaufnahme an Brutvögeln: Anfang Juni: Sumpfrohrsanger, Drosselrohrsänger, Teichrohrsänger, Pirol, Gelbspötter. Turteltaube, Wiesenweihe, Sandregenpfeifer, Baumfalke. Neuntöter, Ziegenmelker, Wespenbussard, Flußseeschwalbe (Kolonie-Kontrolle). - Mitte Juni: Jungschoofe von später brütenden Enten, wie Schnatterente, Tafelente, Gänsesäger Reiherente, Kolbenente, Spießente, Knäkente.

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